Baubiologie & Labordiagnostik   Bernhard Gierok


Schadstoffe

In vielen Innenräumen ist die Raumluft stärker mit Schadstoffen belastet, als an einer stark befahrenen Straßenkreuzung.

Altlasten wie Dioxine, Asbest oder PCB, obwohl seit Jahren verboten, sind nach wie vor in den meisten öffentlichen Gebäuden und vielen privaten Haushalten vorhanden.

Neue Möbel enthalten Formaldehyd, Teppiche aus Naturfasern Pestizide, elektrische Geräte bergen Flammschutzmittel und Kunststoffe bestehen aus Weichmachern und Stabilisatoren.

Dauernd kommen in Baustoffen neue Chemikalien zum Einsatz, deren Wirkung auf unsere Gesundheit noch unbekannt ist.

Gesundheitsrisiken

Wohngifte führen nicht immer zu direkten, akuten Beschwerden. Unbestritten ist es aber, dass mit Schadstoffen belastete Häuser ihre Bewohner auf Dauer krank machen können. Rund 30 % aller Erkrankungen werden als umweltbedingt eingestuft.

Schon bei geringen Ansammlungen können Innenraumschadstoffe Allergien, Schlafstörungen, Müdigkeit oder Kopfschmerzen auslösen.

Steigt die Menge oder die Konzentration der Innenraumgifte an, kann das zu akuten Vergiftungen oder zu schweren Erkrankungen wie: Unfruchtbarkeit, Knochenmarkschwund oder Krebs führen.












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